Über mich

Ich bin immer gewachsen an den Herausforderungen des Lebens. Die Auseinandersetzungen in der Partnerschaft und das Heranwachsen der Kinder setzten Akzente, ebenso Weiterbildungen und Erfahrungen als Führungsperson bei verschiedenen Arbeitgebern. Mich meiner Herkunft zu stellen und die Prägungen der Kindheit zu integrieren, war ein jahrelanger wichtiger Prozess. Dabei konnte ich ebenso auf Unterstützung und Inputs aus der spirituellen und psychologischen Welt zählen wie auf gute Gespräche mit Freundinnen. Weiterhin bleiben die Natur und damit «Mutter Erde» eine wichtige Quelle der Erkenntnis und der Ruhe für mich.

Seit ich denken kann, bin ich Feministin. Schon im Gymnasium war ich dafür bekannt, das Thema Gleichstellung aufzugreifen und dafür zu kämpfen. Ungerechtigkeiten machten mich wütend, egal ob im engeren Umfeld oder in der weiten Welt. Geprägt war ich von zu Hause aus jedoch anders. Meine Eltern lebten das traditionelle Modell. In gewissen Bereichen lebte meine Mutter unkonventionell, ordnete sich meinem Vater aber mehrheitlich unter. Ich rebellierte zwar dagegen, war emotional jedoch bis ins Erwachsenenalter in der Rolle gefangen, die meine Mutter mir vorlebte. Als Jugendliche verliebte ich mich deshalb in Machos und machte mich von ihrer Zuneigung und Anerkennung abhängig. Mein ältester Sohn wurde in Südamerika geboren, ich war 22 Jahre alt. Mit meinem aktuellen Partner lebe ich seit 1996 eine Beziehung auf Augenhöhe. Wir haben die Verantwortlichkeiten für das Einkommen, die Betreuung der Kinder und die Hausarbeit von Anfang an 50:50 untereinander aufgeteilt. Das war mir sehr wichtig. Unsere drei Söhne sind mittlerweile erwachsen und ausgeflogen. 

«Ungerechtigkeiten machten mich wütend,
egal ob im engeren Umfeld oder in der weiten Welt.»

Mein beruflicher Werdegang gestaltete sich nicht geradlinig. Ich begann mehrere Studien (Biologie, Sinologie, Ethnologie, Sozialpädagogik), schloss aber keines ab. Daneben hatte ich immer einen Bürojob. Dies führte letztlich dazu, dass ich meine analytischen und organisatorischen Fähigkeiten sowie mein vernetztes und unternehmerisches Denken mit meinem Interesse an Mensch und Gesellschaft verbinden konnte. In den vergangenen 20 Jahren baute ich meine Kommunikations- und Verhandlungskompetenzen in verschiedenen Führungs- und Geschäftsleitungsfunktionen in Non-Profit-Organisationen und in der Verwaltung mit dem Schwerpunkt Schule, Kultur, Soziales weiter aus und erwarb Kenntnisse in der Leitung von Projekten und Reorganisationen. Heute habe ich zwei Abschlüsse in der Tasche: HF Betriebswirtschaft und MAS Nonprofit and Public Management.

 

Immer mehr engagiere ich mich ehrenamtlich, vernetze mich und bin politisch aktiv. All diese Kontakte und Erfahrungen bringen mich als Frau und Mensch weiter. Ich bin dankbar für alles, was ich erleben und lernen darf und gebe sehr gerne etwas an die Menschen und die Gesellschaft zurück.

 

Meine beruflichen Stationen und ehrenamtlichen Tätigkeiten findest du im Detail auf Linkedin.

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